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Ackerschachtelhalm; Zinnkraut (equisetum aervense)

in Enzyklopädie der Heilkäuter 19.12.2019 21:46
von Sahra Scherzinger • 12 Beiträge | 48 Punkte

Der Ackerschachtelhalm ist schon seit Urzeiten auf der Erde. Er vermehrt sich ungeschlechtlich durch Sporen.

Im Juni und Juli kann das obere Drittel der grünen Sprosse geerntet werden.
Nur diese Art sammeln, die anderen beherbergen meist einen Pilz der das giftige Alkaloid Equisetin enthält, erkennbar an braunen Flecken.

Inhaltsstoffe: Bis 10% Kieselsäure, Mineralien, Flavonoide, Saponine

Anwendung innerlich: Durchspülung der Harnwege z.B. auch bei Entzündungen, Gicht, rheumatische Erkrankungen, Arthrose, Artritis, begleitend bei chronischen Lungenleiden, Osteoporose, zur Stärkung des Bindegewebes, des Knorpels, der Knochen, Nägel, Haare, bei Entzündungen im Verdauungstrakt, Immunsystemstärkung.

Anwendung äusserlich: Unterstützt die Heilung bei Wunden, Knochenbrüchen, Schleimbeutelentzündung, Beingeschwüre, örtlichen Durchblutungsstörungen.

Er kann auch eingesetzt werden bei Neigung zum Frösteln, beim Fingernägelkauen, Problemen mit den Nervenscheiden, bei Menschen die viele Allergien haben, bei Abszessen und Geschwüren die er zu öffnen und reinigen vermag. Er wirft die härteren, festen Substanzen an die Oberfläche und behält die Flüssigkeiten in der Mitte des Körpers.
Er kann sehr gut von der Verwendung her mit dem Homöopathischen Mittel Silicea verglichen werden, er besitzt fast die selben Eigenschaften.

Gegenanzeigen: Nicht anwenden bei Wassereinlagerungen ins Gewebe infolge eingeschränkter Herz- oder Nierenfunktion.

Psychische Wirkung: Stabilisiert die Psyche, fördert Flexibilität,stützt, festigt, widerstandsfähig, standhaft. Ackerschachtelhalm steht für Struktur, Gliederung, Lagerung, Schichtung, Verdichtung.
Er eignet sich für Menschen die ihr inneres Gleichgewicht verloren haben, bei Erschöpfungszuständen, Burn-Out, Kräfteverfall.

Zubereitungsarten:
Tee: 1 EL Kraut in 150ml Wasser 30 Minuten kochen (so löst sich die Kieselsäure), abseihen und trinken.
Auflagen: Tee wie oben beschrieben zubereiten und ihn als Auflage auf betroffene Stellen auflegen. Tee kann hier zusätzlich getrunken werden.
Bei Halsschmerzen kann mit dem Tee gegurgelt werden.
Urtinktur: Bei der Urtinktur reichen wenige Tropfen pro Anwendung in etwas Wasser aus.

Ackerschachtelhalm kann man bei allen Beschwerden einsetzen die eine Folge der oben genannten Punkte sind beim Punkt Psychische Wirkung. Hier kann man auch Brennnessel mit dazu nehmen. Denn die Brennessel gibt einem die Rüstung zurück die man verloren hat und Ackerschachtelhalm stärkt einem den Rücken um wieder gerade und stark dazustehen.
Hier würde ich empfehlen z.B. 3 Tassen Ackerschachtelhalm und 2 Tassen Brennnesseltee über den Tag verteilt zu trinken. Menge je nach Einsatzgebiet variieren.


zuletzt bearbeitet 19.12.2019 21:47 | nach oben springen


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