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Schafgarbe (Achillea Millefolium)

in Enzyklopädie der Heilkäuter 02.02.2020 18:41
von Sahra Scherzinger • 12 Beiträge | 48 Punkte

Gehört zur Familie der Korbblütler

Inhaltsstoffe:ätherisches Öl (Chamazulen),Sesquiterpenlactone,Flavonoide (Citrin,Querzetin,Rutin),Bitterstoffe,Gerbstoffe,Alkaloide,Cumarine,Phenolsäure.

Eine wundervolle starke Heilpflanze.Stark und zart zugleich.Ihre Stengel lassen sich kaum mit der Hand umknicken.Meist hat man die Pflanze samt Wurzel in der Hand.Daher schneide ich sie lieber mit der Schere ab.Befühlt man den Stengel,merkt man wie zäh und stark dieser ist.Eher kantig und grün/rostfarbig unterlaufen.Die Blüten gibt es von fast weiss bis rosafarben.Sie wächst auf Wiesen die nicht stark gedüngt sind und eher sauer sind.Diesen Böden hilft sie wieder ins Gleichgewicht zu kommen.
Sie wirkt am besten bei Menschen die sich entweder nicht oder zu schnell entscheiden können.Sie sorgt für ein Gleichgewicht der Körpersäfte.Aufgrund ihrer Bitterstoffe,die aber nicht zu extrem sind,regt die Verdauung und Leber an.Diese sind ja bekanntlich dazu da Stoffe abzuscheiden.
Schafgarbentee kann gut als Einstieg genommen werden sich an Bitterstoffe zu gewöhnen.Sie sollte aber nicht über längere Zeit täglich eingenommen werden,da sie sonst das auslösen kann
wogegen man sie nimmt.Sie hat ihren Schwerpunk im Gleichgewicht herstellen und dies kann leicht kippen.
2-3 x Wöchentlich kann sie als Tee unterstützend bzw. präventiv z.b. bei Frauenleiden oder Versauungsbeschwerden getrunken werden.Als Heiltee im akuten Fall kann sie 2-3 Wochen 2 x täglich getrunken werden.
Sie ist ein ausgezeichnetes Wundheilmittel.Hier kann der Tee zum Wunde auswaschen,Urtinktur,Globuli oder in der Natur unterwegs die Blüten etwas abgedrückt oder zu Pulver zerrieben direkt auf der blutenden Wunde verwendet werden.Auch bekannt sind Leberwickel mit Schafgarbentee.
Sie wirkt ausgleichend auf die Hormone und den Stoffwechsel.Wird daher sehr erfolgreich bei Wechseljahrs- oder Menstruationsbeschwerden verwendet.
Hier aber 2-3 x pro Woche eine Tasse trinken um die starke Wirkung der Pflanze nicht zu übertreiben.
Ich würde bei präventiv oder unterstützendem Einsatz der Schafgarbe die restlichen Tage der Woche mit einer verankernden Pflanze je nach Einsatzgebiet unterstützen.Hier könnte ich mir gut Eibisch im Verdauungsbereich,Frauenmantel bei Frauenleiden und Hirtentäschel bei Wunden vorstellen.Auch andere erdende Pflanzen können hier gut genommen werden.
Zusammenfassend lässt sich die Schafgarbe überall da einsetzen wo der Körper sich nicht mehr "entscheiden" kann,wo ein starkes Ungleichgewicht herrscht.Ihre Stärke darf nicht unterschätzt werden.Ihre Wirkbereiche sind sehr breit.Verdauung,Wundheilung,Stoffwechsel,Frauenleiden,Leber,Galle,bakterielle und Virale Infektionen,Krämpfe.

Liebe Grüsse


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