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  • Thema von HP Annette im Forum Interessantes aus der...

    Vom Ethnopharmakologie Kongress 2021:

    Seit der Definition des Begriffs Ethnopharmakologie im Jahr 1967 war diese wissenschaftliche Disziplin eng mit dem Studium psychoaktiver Pflanzen verbunden. Dies wird durch die bahnbrechenden Studien von halluzinogenen Schnupftabak aus Südamerika (Bo Holmstedt), Alkaloiden aus Kakteen, die in der mexikanischen Wüste gesammelt wurden (Jan G Bruhn), und Tryptaminen/Beta-Carbolinen aus Ayahuasca-Proben, die im Amazonasgebiet gesammelt wurden (Laurent Rivier), belegt. Mit der Zeit hat sich diese Disziplin zu anderen Themen, Themen und Interessen entwickelt, wobei sie - zu einem großen Teil - ihre ursprüngliche Essenz verloren hat.
    Neuere archäologische Untersuchungen an Materialien, die in verschiedenen archäologischen Stätten in Südamerika gefunden wurden, haben ihr Interesse auf die chemische und botanische Untersuchung der materiellen Beweise für den Konsum psychoaktiver Pflanzen durch die ersten Bewohner des Kontinents gerichtet, um die kulturelle Komplexität dieser Praktiken in der Vorgeschichte zu verstehen und zu interpretieren.
    Gegenwärtig ist es faszinierend und fesselnd zu erkennen, dass sehr weit entfernte und unterschiedliche Disziplinen, wie Archäologie und Ethnopharmakologie, zu gemeinsamen wissenschaftlichen Interessen verschmolzen sind. Die wichtigsten Konvergenzpunkte sind der Kontext des Studienmaterials, psychoaktive Pflanzen; der analytische, botanische/chemische/pharmakologische Ansatz; sowie der geographische Kontext, Südamerika.

    Es ist weder unlogisch noch unrealistisch, das Entstehen einer neuen Disziplin, der Archäoethnopharmakologie, vorzuschlagen.

    Diese Konferenz wird die enge Beziehung zwischen den Ursprüngen der Ethnopharmakologie und den jüngsten chemischen und botanischen Studien von archäologischen Materialien, die mit der Verwendung von psychoaktiven Substanzen in der Vorgeschichte Südamerikas in Verbindung gebracht werden, aufzeigen. Die wichtigsten Pflanzenarten und ihre wichtigsten Anwendungspraktiken werden besprochen.

    (J. Echeverría - Abteilung für Umweltwissenschaften Fakultät für Chemie und Biologie, Universität Santiago de Chile)

  • Thema von HP Annette im Forum Interessantes aus der...

    Dieser Holunderart wird in der TCM bei Störungen des Knochenaufbaus eingesetzt.

    Aus der Forschung:
    aktive Verbindungen, die im Pflanzenextrakt der Traditionellen Chinesischen Medizin, Sambucus williamsii Hance, gefunden wurden, zeigen schützende Effekte auf die trabekuläre Knochenmasse und die mechanische Festigkeit des kortikalen Knochens von ovariektomierten Ratten.

    Aus TCM-Wiki (aus dem Englischen übersetzt):
    Sambucus williamsii:
    - Eigenschaft: Süß, bitter, neutral; Eintritt in den Lebermeridian.

    - Wirkungen: Vertreibt Wind und verdrängt Meridiane, aktiviert das Blut und lindert Schmerzen, fördert die Diurese und löst Schwellungen auf.

    - Indikationen: Verletzungen, rheumatische Arthritis, erschwertes Wasserlassen, Ödeme.

    - Dosierung und Verabreichung: Dekokt 15~30g, oder zu Pillen oder Pulver verarbeitet. Die richtige Dosierung ist für die äußere Anwendung. Zu Pulver zerstoßen zum Auftragen oder ausgekocht zum Waschen.

    Es ist für schwangere Frauen kontraindiziert.

  • Thema von HP Annette im Forum Interessantes aus der...

    Aus dem Ethno-Pharmakologie Kongresse 2021:
    Im herkömmlichen Prozess der Entdeckung von Behandlungen, die allgemein empfohlen werden könnten, werden klinische Studien nach mehreren Jahren präklinischer Forschung durchgeführt. Es gibt jedoch einen schnelleren Weg: den Ansatz, der Reverse Pharmakologie (oder Bedside-to-Bench) genannt wird. Bei traditionellen Arzneimitteln können Erhebungen in der Bevölkerung über die therapeutischen Aktivitäten und die Korrelation mit den berichteten klinischen Ergebnissen (Retrospective Treatment Outcome - RTO) dabei helfen, Behandlungen mit einem guten Sicherheitsprofil und Wirksamkeitsindizes auszuwählen und somit eine mögliche klinische Validierung zu beschleunigen.
    Der Ansatz der umgekehrten Pharmakologie umfasst vier Schritte: Nach einer RTO-Studie ist der zweite Schritt eine Dosis-Wirkungs-Studie mit Menschen; der dritte Schritt bewertet die Wirksamkeit durch eine klinische Studie. Der vierte Schritt sind Laborstudien, die in diesem Fall, und im Gegensatz zur klassischen Wirkstoffforschung, also postklinisch sind.

    (B. Graz - Stiftung Antenne, Genf, Schweiz)

  • Sehr interessant! Covid-19-UmfrageDatum18.04.2021 14:54
    Thema von HP Annette im Forum Ankündigungen

    Schaut mal hier:

    https://de.rtocovid19.com/

    Darum geht es:

    Erzählen Sie uns von Ihren Erfahrungen während der Covid-19-Pandemie!
    Zwölf Universitäten in Ländern rund um den Globus haben sich zusammengetan, um herauszufinden, was bei der Vorbeugung und Behandlung von Covid-19 funktioniert - und was nicht. Diese Forschung wird durch das National Institute of Health Research in Großbritannien und die Antenna Foundation in der Schweiz finanziert. Wir haben keine Finanzierung oder Verbindungen zu privaten Unternehmen.

    Wir müssen von Ihren Erfahrungen lernen!

    Wir sind an Antworten von Menschen jeden Alters interessiert, unabhängig davon, ob Sie ein geringes oder hohes Risiko für Covid-19 haben und ob Sie schon einmal Symptome von Covid-19 hatten oder nicht. Unabhängig davon, wie alt Sie sind und ob Sie ein langjähriges Gesundheitsproblem haben oder nicht, füllen Sie bitte den Fragebogen aus.

    Was haben Sie getan, um sich vor einer Ansteckung mit Covid-19 zu schützen? Hat es funktioniert?

    Wenn Sie erkrankt sind, was haben Sie getan? Hat es gewirkt? Egal, ob Sie konventionelle Medikamente, alternative Medizin, Kräuter, Vitamine, eine spezielle Diät, sportliche Aktivitäten oder keine Behandlung verwendet haben, wir sind an Ihren Erfahrungen interessiert.

    Ihre Antworten, kombiniert mit denen von tausenden anderen Menschen, werden uns helfen zu verstehen, welche Präventionsmaßnahmen und Behandlungen funktionieren - und welche nicht.

  • Valva mitralis stimmt nicht....hatte ich erst übersehen

  • Thema von HP Annette im Forum e-Vidia Homöopathie Fo...

    Aus der Januarausgabe der AHZ (Allgemeine homöopathische Zeitschrift)
    Homöopathisch arbeitende Ärztinnen und Ärzte in Deutschland haben anhand eines Dokumentationsbogens insgesamt
    25 Fallberichte über an SARS-CoV-2 Infizierte und an Covid-19 erkrankte Patientinnen und Patienten anonymisiert eingereicht
    (Stand: 24.10.2020), in denen von insgesamt 53 Arzneigaben berichtet wird.

    Durch eine vierköpfige Expertengruppe homöopathischer Ärzte wurde der Mitteleffekt nach 10 der Arzneigaben als deutlich positiv eingestuft.
    Bei 6 von diesen bestätigte eine am Gesundheitsamt tätige und mit den üblichen SARSCoV-2/Covid-19-Fallverläufen vertraute Ärztin eine deutliche Besserung gegenüber dem zu erwartenden Spontanverlauf.

  • Thema von HP Annette im Forum Ankündigungen

    Wie uns eben eine Teilnehmerin mitteilte, die in Hannover in der Prüfung war, wurde dort bei der Überprüfung der Tests ein fehlerhafter Lösungsschlüssel benutzt.
    Die Fragen 59+60 Gruppe A (51+14 Gruppe B) sind davon betroffen. Korrekt waren dort beides mal die Antworten C, im Lösungsschlüssel des Gesundheitsamtes Hannover war das nicht so.

    Wer hier also Fehler hatte und deshalb durchgefallen ist (das sollen tatsächlich 67% in Hannover sein), kann sich beim Gesundheitsamt Hannover melden.

  • IfSG § 6 VET MerkgeschichteDatum25.03.2021 15:23
    Foren-Beitrag von HP Annette im Thema IfSG § 6 VET Merkgeschichte

    Danke dir ganz herzlich dafür!!

  • Problem beim Sammeln der echten KamilleDatum22.03.2021 11:23
    Thema von HP Annette im Forum Kräuterwanderungen und...

    Wer kann hier mal schreiben, was es eventuell beim Sammeln der Matricaria recutita zu beachten gibt?

  • Thema von HP Annette im Forum Pflanzliche Inhaltstoffe

    Wer kann das mal erklären?
    Pflanzen nutzen dieses Prinzip zur Wirkoptimierung für die
    - Abwehr von Fraßfeinden
    - Abwehr phytophatogener Insekten
    - Abwehr von Mikroorganismen
    - Abwehr Viren

    Außerdem nutzen sie:
    - Lockstoffe
    - Farbstoffe
    - Geschmackstoffe

  • Thema von HP Annette im Forum Ankündigungen

    In der Youtube Playlist siehst du jetzt auch die Aufzeichnung zur Märzprüfung von gestern, dem 18.3.2021:
    https://www.youtube.com/watch?v=i57e3S11w6A&list=PLRbPtV30lHbH81_iDJNg7khisIXSc0fLP

  • Thema von HP Annette im Forum Ankündigungen

    Melde dich dafür über unsere Website an

    Um 19 Uhr geht es los. Über mindestens 3 Stunden wird Eva alle Fragen genau durchsprechen, wie sie das ja schon seit 2011 nach jeder Prüfung gemacht hat, alles zu sehen auf unsere Youtube Kanal.

  • Thema von HP Annette im Forum Ankündigungen

    Lösungsschlüssel Heilpraktikerprüfung März 2021
    Gruppe A:
    https://e-vidia.info/media/Loesungsschluessel_Gruppe_A_Zentrale_Heilpraktiker_Pruefung_Maerz_2021.pdf


    Lösungsschlüssel Heilpraktikerprüfung März 2021
    Gruppe B:
    https://e-vidia.info/media/Loesungsschluessel_Gruppe_B_Zentrale_Heilpraktiker_Pruefung_Maerz_2021.pdf

    melde dich auch zur Live Online Prüfungsbesprechung über unsere Website an:
    www.e-vidia.de

  • Aufbau des MuskelsDatum13.03.2021 16:41
    Foren-Beitrag von HP Annette im Thema Aufbau des Muskels

    Die Muskelfaser besteht aber nicht nur aus Bindegewebe.
    Schau auch mal hier:
    https://flexikon.doccheck.com/de/Muskelfaser

  • Heilpraktiker/in gesuchtDatum04.03.2021 18:38
    Thema von HP Annette im Forum Ankündigungen

    Schau mal hier:
    https://elektroepilation-stuttgart.de/hp/
    Und hier auch die Stellebeschreibung:
    Wir suchen eine/- n Heilpraktiker/ -in für unsere Praxis in Ludwigsburg zur Anstellung (75-100%)

    Wir bieten:
    -Leistungsgerechte Bezahlung
    – Aktive Mitgestaltung neuer Ideen und Projekte
    – Fortbildungen
    – Tolles Team
    – Steuerfreie Zulagen
    – unbefristeter Arbeitsvertrag
    Wir erwarten:
    – Motivation und Engagement
    – Interne Ausbildung zur Elektrologistin
    – ruhige Hand
    – Freude am Umgang mit Kunden
    – mindestens 75% Teilzeit

    Hier kannst Du unsere Praxis kennenlernen: https://elektroepilation-stuttgart.de
    Bitte nimm für weitere Informationen und Vorstellung unseres geplantes Projektes per E- Mail Kontakt mit uns auf oder bewirb Dich mit Deiner Gehaltsvorstellung unter kontakt@elektroepilation-stuttgart.de
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  • Thema von HP Annette im Forum Boger

    Wir sind heute auf der Suche nach dem goldenen Schlüssel, der die Pforten aufschließt, die zu einer klareren Vorstellung und einem leichteren Verständnis unserer großen Symptomatik führen sollen.
    Viele Köpfe haben diese Wege beschritten und Methoden gefunden, die mehr oder weniger nützlich für unseren Zweck sind, aber
    DIE METHODE, die gleichzeitig einfach, verständlich und genau ist, muss erst noch gezeigt werden.

    Alle Handlungen werden vereinfacht, wenn sie sich der Vollkommenheit nähern, das gilt auch für die Analyse unserer Symptomatik.

    Nehmen wir ein beliebiges unserer Mittel und sehen wir, auf welche Art und Weise wir es untersuchen werden
    Hier haben wir eine Masse von Empfindungen vor uns, die mehr oder weniger deutlich eine Idee ausdrücken oder etwas Empfundenes definieren, das heißt, sozusagen die Substanz dessen, wie jeder Geist sich bemüht, dem anderen etwas mitzuteilen.

    Bevor wir zu ihrer genauen Betrachtung übergehen, lassen Sie uns einen Moment lang einen Blick auf die Attribute dieser Symptome, ihre Eigenschaften, wenn Sie so wollen schauen:
    Jedes von ihnen repräsentiert entweder eine Erhöhung oder Erniedrigung der Funktion, eine Spannkraft oder erhöhte Reflexwirkung oder eine Entspannung oder erniedrigte Wirkung;
    dann wiederum reagiert jedes Mittel als Ganzes entweder auf Hitze oder auf Kälte,
    daher sagen wir, dass bestimmte Klassen von Arzneien eine große Empfindlichkeit auf diese Umstände zeigen.
    Dies sind also die beiden großen Abteilungen, in die wir alle Arzneien werfen können;
    eine Gruppe, die die Erhöhung der Funktion darstellt, kann von Nux. vom angeführt werden,
    eine andere, die die Depression zeigt, von Ant-t.
    Die Natriums sind so hitzeunverträglich wie die meisten Kaliums kälteunverträglich sind.

    Wenn wir einen Schritt weiter gehen, notieren wir das Organ oder die Organkombination, die die Symptomgruppe hervorbringt und von der alle anderen Symptome auszugehen scheinen.
    Dies gibt ein klares Schema, in dem man die Symptome anordnen kann, und kann diagrammatisch so dargestellt werden:

    Allgemeines Erregung - Vermehrung Unterdrückung - Verminderung
    Modalitäten Temperatur: Hitze Kälte Umstände
    Lokalisation Organ Organsystem
    Empfindungen Allgemein Lokalisiert


    Nehmen wir nun ein konkretes Beispiel, wie das abläuft.
    Der Patient steht vor uns.
    Der erste Punkt ist ein objektiver, d.h. zeigt er einen Zustand der Exaltiertheit oder der Depression?
    Ist er dann hitze- oder kälteempfindlich?
    Unter welchen Umständen sind seine Symptome aufgetreten?
    Welches Organ oder welche Kombination von Organen ist betroffen?
    Und schließlich, was sind seine besonderen Symptome?

    Es ist fast überflüssig zu sagen, dass wir eine mehr oder weniger definitive Vorstellung von seinem Heilmittel haben werde, lange bevor wir die letzte Frage stellen. Wir werden eine bestimmte Gruppe von Arzneien in unserem Kopf assoziiert haben, lange bevor wir den Patienten nach einem einzigen Symptom fragen, und und obwohl es gelegentlich vorkommen kann, dass sein Mittel nicht in dieser Gruppe enthalten ist, wird es dennoch sicher unter seinen Verwandten zu finden sein.

    DISKUSSlON
    H. C. Allen M.D: Vor vielen Jahren machte Horace Greeley einige praktische Beobachtungen über die Wiederaufnahme von Spekulationszahlungen* und sagte, dass "der Weg zur Wiederaufnahme war, wieder aufzunehmen."
    Der Weg, Materia Medica zu studieren, ist, sie zu studieren.
    Der Weg, sie zu lehren, ist sie zu lehren.
    Das Problem ist, wir setzen uns hin und lesen die Prüfung eines Mittels oder mehrere Kapitel des Organon und denken, dass wir etwas studiert haben, obwohl wir wissen sollten, dass Lesen kein Studium ist.
    Wenn wir uns an die Zeit erinnern können, als wir uns mit Algebra oder Geometrie oder Deutsch beschäftigt haben, werden wir uns daran erinnern, dass wir mehr tun mussten, als es nur zu lesen, bevor wir es beherrschten.
    Kein Mensch kann etwas ohne Studium lernen. Die Fakten der Materia Medica sind da und können nur durch Studium gemeistert werden, und jeder von uns muss es in seiner individuellen Arbeitsweise tun.
    Es kann nicht an einen anderen delegiert werden.
    Dieser Weg ist Dr. Bogers Art, das Thema zu meistern.
    Ich glaube nicht, dass es mir helfen würde, auch nur ein bisschen.
    Studieren Sie es auf Ihre eigene Art, aber auf irgendeine Weise zu studieren, ist die Hauptsache.

    * Der Specie Payment Resumption Act vom 14. Januar 1875 war ein Gesetz in den Vereinigten Staaten, das die Nation durch die Einlösung von zuvor nicht gedeckten United States Notes zum Goldstandard zurückführte und die inflationäre Regierungspolitik, die direkt nach dem amerikanischen Bürgerkrieg gefördert wurde, rückgängig machte. Die Entscheidung schränkte die Geldmenge der Nation weiter ein und wurde von Kritikern als ein verschlimmernder Faktor der sogenannten Langen Depression gesehen, die 1873 einsetzte.

    Originaltext zu finden auf der Website von Norbert Winter: http://www.homoeopathie-zentrum-karlsruhe.de/

  • Thema von HP Annette im Forum Boger

    Es geht um den Korbblütler Smallanthus uvedalia, auch bekannt als haariger Laubhut, Bärenfuß und Gelbblütiger Laubhut, ist eine mehrjährige Staude, die in den mittleren und östlichen Vereinigten Staaten beheimatet ist.
    Polymnia canadensis (in Nordamerika Whiteflower Leafcup genannt) wurde vom Stamm der Houma in Louisiana als Droge eingesetzt um Schwellungen auf der Haut durch Wickel mit zerstoßenen Laubblättern zu behandeln. Die Irokesen verwendeten Polymnia canadensis als Zahnschmerzmedizi.

    16. April 1897. Herr J. nimmt alle vier Stunden drei Tropfen der Urtinktur ein.
    20. April. Kein Ergebnis. Nimmt alle drei Stunden fünfzehn Tropfen ein.
    24. April. Verstopft, keine Darmbewegung seit fünf Tagen. Appetit weniger.
    Viele amouröse Träume von Beischlafsversuchen, wacht aber immer auf, bevor er etwas erreicht hat.
    Zu anderen Zeiten ergreift ihn ein plötzlicher Widerwille und er lässt es sein.
    Dosis jetzt auf zwanzig Tropfen alle drei Stunden erhöht.
    Mai I. Brauner, durchfallartiger Stuhl gestern Abend, breiiger Stuhl. Schmerz in linker hypogastrischen Region, mit der Notwendigkeit, sich nach vorne zu beugen; wenn er sich aufrichtet, wird der Schmerz in die Region des linken Sakro-Sciaticus-Foramens übertragen.
    Hat heute Morgen Abneigung gegen Rindfleisch, es verursacht ein schlechtes Gefühl im Magen.
    Isst jetzt ungestraft Speck, früher tat es ihm weh.
    Zwiebeln und Maisbrot verträgt er jetzt auch, früher war er damit nicht einverstanden.
    Nimmt jetzt alle drei Stunden eine Dosis der dritten Dezimalpotenz.
    3. Mai. Konstanter heißer Schmerz und Wundsein etwa zwei Zoll über der Spitze des Steißbeins, scheint in den Knochen zu sein, von wo aus er sich gerade bis zum Schambein erstreckt.
    Es ist schlimmer, wenn man sich im Bett umdreht; die einzige Zeit, in der es leicht ist, ist am Morgen beim ersten Aufstehen, gegen Mittag wird es schlimmer, es zwingt ihn, gebückt zu gehen, ist schlimmer am Nachmittag; wenn er sich aufrichtet, scheint der betroffene Teil angespannt.
    Unruhig; kann nicht schlafen.
    Alle zwei Stunden eine Dosis der dritten Potenz einnehmen.
    6. Mai. Erster Teil des Stuhls hart, dann gelbe Flüssigkeit.
    Schmerzen im kleinen Rücken, schlimmer morgens und mittags.
    Übermäßig fetthaltiger Flatus.
    Urin spärlich und rot.
    Kein Appetit seit zwei Tagen.
    Klebriger Geschmack im Mund.
    Sehr reizbar.
    Alle vier Stunden eine Dosis der sechsten Potenz.
    10. Mai. Bitterer, schlechter Geschmack.
    Kein Verlangen nach Schlaf vor 2 Uhr. M., mit unruhigem Gefühl.
    Anorexie.
    Spärlicher Urin.
    Dumpfes, miserables Gefühl im Magen, mit Übelkeit.
    2. Juni. Einnahme von einem Teelöffel viermal täglich.
    7. Juni. Guter Appetit.
    Schmerzhaftes, nervöses Gefühl um das Herz.
    Schläfriges Gefühl in den Händen.
    Viele unerledigte Dinge in Träumen.
    6. Juni. Schmerzen zwischen Augen und Augenbrauen und tief im Gehirn, schlimmer in der Hitze der Sonne.
    Schwäche beim Aufstehen am Morgen.
    Bitterer Geschmack am Morgen.
    Durstig am Morgen.
    Schmerz im Kopf zwingt ihn, ständig daran zu denken, es fühlt sich an wie ein schweres Gewicht über der Stirn.
    19. Juni. Nimmt vor den Mahlzeiten und vor dem Schlafengehen einen Teelöffel voll ein. Nach jeder Dosis Klingeln und Summen in den Ohren.
    Bitterer Geschmack.
    Magen fühlt sich schwach an, dann wird er ganz schwach.
    Ständiger Schmerz zwischen Augenbrauen und Oberlidern, schlimmer am Nachmittag und Abend und wenn warm.
    Milz auf Druck leicht wund.
    Verstopfung, Stuhlgang alle drei Tage; Stuhl hart, trocken, erster Teil wie viele kleine Murmeln zusammengeklebt.
    Urin spärlich, selten.
    Ziehen über die ganze Vorderseite des Halses.
    Schwäche in Händen und unter den Knien, verschlimmert am Nachmittag.
    Magen fühlt sich schwach und schwer an, schlimmer nach dem Essen.
    Schwäche, die vom Magen ausgeht und um die linke Seite herum und den Rücken hinauf geht.
    Träumte, dass er weinte und Selbstmord begehen wollte, indem er in den Fluss sprang, aber wachte auf, bevor er es tat, auch davon, Geld zu bekommen, das nie kommt.
    Bein springt schnell und hart beim Einschlafen.
    Halb krank im Magen.
    Nervosität und Schwäche.
    Scharfer, momentaner, drückender Schmerz um das Herz.
    Dicker, breiiger, gelblicher Stuhl.
    Schmerz im Unterbauch vor dem Stuhlgang, Stühle hängen zusammen, schlechter Geruch.

    Fall I Schneiden, Stechen in der Milz, manchmal im vorderen, zu anderen Zeiten im hinteren Teil,
    schlimmer am Abend und bei Wärme. (Schlimmer bei Kälte-Ceanoth.) Polymnie geheilt.

    Fall II. Schmerzen in der ganzen Milz, die sich den Rücken hinauf unter dem linken Schulterblatt erstrecken. Polymnie 2x
    geheilt.

    DISKUSSION
    Dr. Allen: Wie würden Sie die Polymnia von Ceanothus unterscheiden, die Hitze oder Kälte?
    Dr. Boger: Die Polymnia-Fälle sind schlimmer am Abend und schlimmer bei Wärme, und Ceanothus ist schlimmer bei Kälte.


    Originaltext zu finden auf der Website von Norbert Winter: http://www.homoeopathie-zentrum-karlsruhe.de/

  • Thema von HP Annette im Forum Boger

    Sehr heftige Prüfungssymptome und anschließend eine Diskussion

    I. Dec. 14, 1896. Die Verkostung der Tinktur erzeugte eine leichte Taubheit der Zunge, schlimmer in Richtung auf die Spitze hin
    Später folgte ein Gefühl der Rauheit an derselben Stelle.
    Nach zwei Stunden wurden die oberen Schneidezähne empfindlich gegen Luftzug, sogar das Ausatmen durch den Mund ist fast unerträglich.
    Plötzliches Gefühl von Schwäche in den Knien am Abend beim Gehen.
    Völliges Erlöschen des sexuellen Verlangens.
    II. 20.12.1896. Herr N., von nervösem, galligem Temperament, nahm einen Tropfen Urtinktur alle zwei Stunden.
    Nach sechs Stunden schlaflos, unruhig, mit Gefühl der Schwäche im Magen.
    Unruhig die ganze Nacht, wacht müder auf als beim Zubettgehen. Wacht auf mit Schwäche im Magen.
    Schwächegefühl in den Knien am Abend beim Liegen. Griesgrämig nach zwölf Stunden, will nicht, dass jemand mit ihm spricht.
    III. 20.12.1896. Herr J. nahm alle zwei Stunden fünf Tropfendosen ein.
    21. Dezember. Konnte nicht ruhen oder schlafen letzte Nacht, wachte alle zwei Stunden auf. Träume ermüdend, zermürbend.
    Kann nichts zustande bringen.
    Gefühl von großer Schwäche in Magen und Unterleib.
    Gesicht sieht bläulich aus.
    22. Dezember. Fünfzehn Tropfen alle zwei Stunden.
    Kann nicht einschlafen; denkt an Schlaf, kann aber nicht schlafen.
    Kann nicht schlafen, nachdem er einmal aufgewacht ist.
    Kein Appetit, isst aber eine gute Mahlzeit; fühlt sich danach schlecht und schwach am ganzen Körper.
    Druckgefühl im Magen, schlimmer um 1 Uhr nachts.
    Mund trocken und klebrig.
    Anfälle von Schwäche mit Schwindel.
    Wacht um 12 Uhr auf und kann bis 4 Uhr nicht schlafen, ist dann im Schlaf unruhig, mit vielen Träumen von
    Streitigkeiten, oder von Angst oder von schwieriger Arbeit.
    24. Dezember. Nahm alle zwei Stunden fünf Tropfen.
    Quälende, streitsüchtige Träume, in denen er das Schlimmste von einer Begegnung mitbekommt.
    Taubheit der Hände beim Erwachen, erst die eine, dann die andere.
    30. Dezember. Nahm fünf Tropfen alle zwei Stunden.
    Schwäche im Magen nach dem Frühstück.
    Kitzeln im Kehlkopf verursacht trockenen, hackenden Husten, schlimmer am Abend.
    3.1.1897. Nahm Sac. lac. Taubheit der Hände beim Erwachen. Immer noch viele Träume von Kämpfen, die tödlich enden.
    5. Januar. Nahm I2x alle zwei Stunden. Wunden an der Grenze von unterem Zahnfleisch und Schleimhaut.
    Träume sind besser.
    Jan. 14. Nahm dreißig Tropfen Urtinktur alle zwei Stunden. Nach jeder Dosis ständiges Bedürfnis zu schlucken.
    Nach vier Tagen ständiger, scharfer Schmerz, tief im Gehirn; Stirn fühlt sich heiß an und brennt.
    Augen beschlagen und rot.
    Brennen in der Harnröhre beim Urinieren.
    18. Januar. Völliger Appetitverlust.
    Kann nicht schlafen; kann nach einmaligem Aufwachen nicht einschlafen.
    Vordere Harnröhre brennt beim Urinieren.
    Corona glandis sehr empfindlich.
    Keine Kopfschmerzen.
    Kein Ehrgeiz; allgemeine Dumpfheit.
    Feuchter Geschmack im Mund beim Aufwachen.
    Alte Hämorrhoiden schmerzen und jucken wieder, wecken ihn nachts auf.
    Haare des Schnurrbartes fallen nicht mehr aus.
    Sexuelles Verlangen gesteigert, war früher fast nicht vorhanden, chronischer Zustand.
    18. Januar. Nahm alle drei Stunden vierzig Tropfen ein.
    Trockener, hackender Husten, der durch Einatmung hervorgerufen wird, mit Schmerz im unteren Teil des mittleren Drittels der Brust.
    Eruktationen brennen in der Speiseröhre, manchmal sauer.
    Fühlt sich am ganzen Körper nervös.
    Urethra brennt noch etwas.
    22. Januar. Nimmt immer noch vierzig Tropfen alle drei Stunden.
    Halb schlafend und ständig träumend.
    Jan. 30. Gleiche Dosis.
    Hackt morgens dunklen, schweren Schleim aus dem Rachen.
    Heute Morgen am Ende des Stuhlgangs einen Teelöffel hellrotes Blut ohne Tenesmus ausgeschieden.
    Feb. I1. Unruhige Nervosität.
    Hat eine saure, scheuernde, glasige, mit Blut vermischte Flüssigkeit erbrochen, die wie Kaffeesatz aussieht.
    Übelkeit ist nach dem Erbrechen schlimmer, beim Erbrechen sehr angestrengt.
    Träume von Schwierigkeiten, Enttäuschungen, zermürbend, nicht in der Lage, Reisen zu bewältigen;
    schlimmer nach Mitternacht.
    Hatte vor ein paar Nächten eine Emission, was seit Jahren nicht mehr vorgekommen war.
    Unruhiges, angespanntes Gefühl in den Händen beim Aufwachen.

    DISKUSSION
    Dr. H. C. Allen: Woher haben Sie die Tinktur?
    Dr. Boger. Es ist eine von J. U. Lloyd's, Cincinnati, eine eklektische.
    Dr. Allen: Wissen Sie, wie sie hergestellt wurde?
    Dr. Boger: Nein, es ist die Tinktur, die die Eklektiker verwenden.
    Dr. Allen: Wie lautet der gebräuchliche Name der Pflanze?
    Dr. Boger: Das weiß ich nicht. Ich habe versucht, sie nachzuschlagen und konnte fast nichts darüber finden.
    Dr. Allen: Wir haben keine Proben davon, deshalb sollten wir bei unseren ersten Proben ein wenig vorsichtig sein, woher wir die Tinkturen bekommen und wie die Tinkturen hergestellt werden.
    Dr. Boger: Die Droge wurde von den Eklektikern sehr gelobt.
    Dr. Allen: Haben Sie die Potenzen selbst hergestellt?
    Dr. Boger: Ja, ich habe sie bis zur zwölften gemacht.
    Dr. Allen: Was waren die ersten ausgeprägten Symptome in den einzelnen Potenzen?
    Dr. Boger: Die Schwäche in den Knien, besonders am Abend.
    Dr. Allen: War das das erste Symptom?
    Dr. Boger: Ja, das war das erste Symptom, das auftrat. Ich habe selbst etwas davon genommen, und
    und das war das erste Symptom, das auftrat.
    Dr. Allen: Haben Sie Ihre Symptome aufgezeichnet?
    Dr. Boger: Ja.
    Dr. Dillingham: Bei wie vielen Patienten fanden Sie die Schwäche in den Knien beim Aufwachen am Morgen?
    Dr. Boger: Nur bei einem.
    Dr. Allen: War das Ihr erster Nachweis?
    Dr. Boger: Ja.
    Dr. Allen: War diese Auslöschung des sexuellen Verlangens ein chronisches Problem, oder gab es das schon vorher?
    Dr. Boger: Er hatte das schon vorher mehr oder weniger, aber es ist völlig erloschen. Er ist etwa 24 Jahre alt.
    Dr. Allen: Es kehrte unter den 30- und 40-Tropfen-Dosen vollständig zurück?
    Dr. Boger: Ja.
    Dr. Allen: Das ist praktisch ein Teelöffel alle drei Stunden?
    Dr. Boger: Nicht ganz ein Teelöffel; zwei Drittel eines Teelöffels der Tinktur.
    Dr. Allen: Wie lange hat er die Tinktur genommen, bevor die Symptome des Erbrechens von Kaffeesatzerbrechen auftraten?
    Dr. Boger: Ich habe hier die genaue Aufzeichnung. Er nahm die Tinktur vom 14. Dezember 1896 bis zum 2. Februar 1897, also sieben Wochen lang.
    Dr. Allen: War er wochen- oder monatelang ein kränklicher Mann, bevor er mit dieser Prüfung begann?
    Dr. Boger: Nein; ein sehr robuster Mann, nicht sehr fleischig, aber mit einem sehr aktiven Kreislauf
    Dr. Allen: Was war sein Beruf?
    Dr. Boger: Ein Fischer.
    Dr. Allen: Hat er den Nachweis freiwillig erbracht?
    Dr. Boger. Nein, hat er nicht; es ist ein unfreiwilliger Beweis. Ich behandelte ihn wegen eines imaginären Problems. Es war nichts mit dem Mann los.
    Dr. Allen: Hatte er sich von dem Echinacea vollständig erholt?
    Dr. Boger: Ja, es schien keine Symptome zu geben.

    Originaltext zu finden auf der Website von Norbert Winter: http://www.homoeopathie-zentrum-karlsruhe.de/

  • Thema von HP Annette im Forum Boger

    Zum Auftakt dieser Text von Boger, über Kommentare und Fragen würden wir uns freuen.

    Die zukünftige Entwicklung unserer Materia Medica ist ein Thema, das jeden wahren Hahnemannianer interessieren muss;
    unter der Notwendigkeit, dass wir uns von der traditionellen Schule der Medizin fernhalten, wird es doppelt zu unserer Pflicht, unsere Kunst zur höchsten Vollkommenheit zu entwickeln und dies Schritt für Schritt im wahren wissenschaftlichen Geiste zu tun,
    und so unsere Stellung allmählich unanfechtbar zu machen.

    Das Vermächtnis, das Hahnemann uns hinterlassen hat, ist vor allem ein prinzipielles;
    wie sehr unsere Pathogenese (hier ist die Materia medica gemeint) auch erweitert werden mag, die ihr zugrundeliegenden Gesetze ihrer Formulierung und Anwendung bleiben im Wesentlichen die gleichen;
    geerdet, wie wir sind in diesen grundlegenden Prinzipien, die nur eine Erweiterung zulassen, stellt sich natürlich die Frage, was getan werden kann um unsere Heilkunst zu vervollkommnen.

    Die Antwort muss natürlich durch eine richtige Einschätzung der individuellen Fähigkeiten kommen, kombiniert mit dem Geist des Fortschritts.

    Die Pathogenie, wie sie heute in ihrer Unermesslichkeit dasteht, ist nur ein Bruchteil dessen, was die Zukunft bereithält, so sehr sie den Spreujäger jetzt beunruhigt, er kann nicht anders, als die Zukunft mit der größten Besorgnis zu betrachten.

    Die Linien, entlang derer die Entwicklung verlaufen muss, lassen sich nur schemenhaft erahnen; von vielen Naturordnungen haben wir noch keine einzige bewährte Droge;
    Prüfungen zeigen die enge symptomatische Verwandtschaft zwischen botanisch verwandten Drogen, und die botanische und chemische Bandbreite der Hahnemannschen Original-Prüfungen zeigen die wunderbare Weitsicht des Meisters.

    Für ihn wie für uns lag die ganze Natur wie ein teilweise geöffnetes Buch da, das darauf wartet, dass man die Blätter umdreht, um die verborgenen Schätze zu sehen, wie zum Beispiel das große Polychrest, Pulsatilla.

    Seit seiner Zeit haben wir Apis, Cactus, Gelsemium, Glonoin, und viele andere Heilmittel von großer Kraft; sollen wir nun untätig sein?
    Die Natur hat keine Belohnungen für Drohnen; ein Körper in Ruhe ist tot, sowohl moralisch als auch körperlich.

    Jeder Tag zeigt uns die Auswirkungen von Heilmitteln von großer Macht, aber noch unbewiesen; wie sollen wir die noch unbekannten natürlichen Ordnungen erforschen, wenn wir erwarten, die Sache der Wahrheit voranzubringen;
    wir müssen Heilmittel prüfen, um viele Lücken in unserer Therapeutik zu schließen.

    Wenn ich den Geist der Väter richtig verstehe, war es einer der Hingabe an ein Gesetz, das jeder als universell erkannte, aber begrenzt und in seiner Anwendung behindert war; sie strebten daher ununterbrochen danach, den Vorrat zu vermehren, so daß wir jetzt häufig mit einem kleinen Similimum heilen können, was früher mehrere ähnliche Mittel erforderte; dieser Vorgang wird also zwar die Zahl der der Symptome, wird aber doch endlich die Therapeutik vereinfachen.

    Wir befinden uns sozusagen nur auf dem Grenzgebiet der Pathogenese der Zukunft.

    Das Diktum, großes Gift, großes Heilmittel, scheint nicht gut begründet zu sein, viele scheinbar milde Drogen haben eine lange und tiefe Wirkung.
    Das ändert jedoch nichts an dem allgemeinen Satz, dass Heilmittel nur im Verhältnis zu ihren bekannten Wirkungen nützlich sind.

    Oft treffen wir auf Symptome, die derzeit unter keinem Mittel enthalten sind, doch das Symptom kann den Ausschlag geben. Oft ist es der Grundton des Falles, welcher zum Mittel führt.
    Nach der Beseitigung der Symptome durch ein Mittel, das dem übrigen Krankheitsbild entspricht, sind wir dann berechtigt, es der Pathogenese hinzuzufügen?

    Diese Frage führt uns sofort in tiefes Gewässer, wenn wir ihre vielen Verästelungen betrachten;
    allgemein kann man sagen, dass, wenn das Symptom in Übereinstimmung oder Harmonie mit der bekannten Wirkung des Mittels ist, seine Wirkung bestätigt wird.
    Wenn es jedoch diese Anforderung nicht erfüllt, wäre es besser, die Sache in der Schwebe zu halten.

    Diese Art, die Materia medica zu erweitern, ist weitgehend befolgt worden und hat uns in der Tat sehr glänzende Aufzeichnungen beschert, aber immerhin die Tatsache bleibt, dass viele Verordnungen, die auf diesen Indikationen basieren, oft entweder palliativ oder
    direkt unterdrückend wirkten. Es scheint, dass Hochpotenzen auch unterdrückend wirken können.

    Der andere Weg, die Aufzeichnungen durch neue Prüfungen zu ergänzen, ist der alte wie auch der wahre Weg, der es wert ist, befolgt zu werden, und der schließlich alle Hindernisse überwinden wird, vor allem dass wir zuversichtlich darauf schauen können, um die gewünschten Symptome zu verstehen, die uns jetzt oft verwirren.

    Viele der jetzt bekannten Heilmittel hatten schon vor ihrer Erprobung Hinweise auf ihre zukünftige Nützlichkeit gegeben, ihre Pathogenesen haben sie verstärkt und entwickelt, sowie vermeintlicher Lorbeeren beraubt.

    Zu den Arzneien, die der Bewährung bedürfen, gehört Echinacea angustifolia.
    Die Eklektiker schreiben diesem die Eklektiker diesem Mittel Kräfte über septische Prozesse, verhärtete Gewebe und Verwachsungen zu; letztere Behauptung habe ich guten Grund zu glauben, dass sie richtig ist.
    Wenn dies wahr ist, obwohl es bis jetzt nur ein pathologischer Hinweis ist, so kann er doch den Weg zu wertvollem Boden weisen, besonders wenn wir uns daran erinnern, dass nicht wenige unserer heutigen Heilmittel gerade durch solche vagen Hinweise zu uns gekommen sind.

    Originaltext zu finden auf der Website von Norbert Winter: http://www.homoeopathie-zentrum-karlsruhe.de/

  • IFSG § 24Datum16.02.2021 09:35
    Foren-Beitrag von HP Annette im Thema IFSG § 24

    Sorry für die späte Antwort, hier war viel los.
    Ja, da hast du Recht, schaut mal hier:
    https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Epi...geber_HFMK.html

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